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Islamismus. Ein Thema für die politische Bildung

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit den Herausgebern des Sammelbandes Islam und Islamismus. Perspektiven für die politische Bildung, Stefan Hößl (Erziehungswissenschaftler, Universität zu Köln) und Floris Biskamp (Politikwissenschaftler, Universität Gießen) am 23. April 2014 in Gießen.


Veranstaltet in Kooperation mit AStA der JLU Gießen.

Flyer der Veranstaltung 'Islamismus. Ein Thema für die politische Bildung' am 23. April 2014



Islamismus ist ein Thema für die politische Bildung und dies aus mindestens zwei Gründen. Erstens handelt es sich dabei um eine antidemokratische politische Ideologie, die auch in Europa verbreitet und insbesondere für Jugendliche attraktiv ist. Eine politische Bildung, die auf die Emanzipation des Individuums und die Stärkung der Demokratie zielt, muss einer solchen Ideologie begegnen, dafür ist es nötig, sie zu (er-)kennen. Zweitens kommt es im Zuge von Diskussionen über Islam und Islamismus immer wieder zu pauschalen Zuschreibungen, mit denen MuslimInnen allgemein antidemokratische Gesinnung unterstellt wird. Auch solche Vorurteile stellen ein Problem für die demokratische Kultur dar – auch ihnen ist nur durch eine realistische Einschätzung des Islamismus und seines Verhältnisses zum Islam zu begegnen.

In ihrem Vortrag legen Floris Biskamp und Stefan Hößl dar, was Lehrer_innen und Pädagog_innen heute über den Islamismus, seine Ideologie und sein Verhältnis zum Islam wissen sollten, und diskutieren, welche Möglichkeiten die politische Bildung hat, um dem Problem zu begegnen.