13.5.2009
Margarete Bieber-Saal, Ludwigstraße 34
(schräg gegenüber vom Uni-Hauptgebäude)

Über die Situation der

Frauen im Iran

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung &
Filmvorführung mit
Fathiyeh Naghibzadeh
Publizistin und Filmemacherin aus Berlin

 

Die islamische Revolution im Iran jährt sich dieser Tage zum 30. Mal. Dies bedeutet bekanntermaßen 30 Jahre Schleierzwang, Geschlechterapartheid und ein Rechtssystem, in dem Frauen halb so viel zählen wie Männer. Weniger bekannt ist, dass es im Frühjahr 1979 auch große spontane Protestdemonstrationen der iranischen Frauenbewegung gegen die neue Gesetzgebung gab. Diese wurden von französischen Feministinnen in einem Kurzfilm festgehalten.
Zur Eröffnung der Veranstaltung werden wir zunächst diesen zwölfminütige Kurzfilm zeigen, anschließend präsentiert die Berliner Publizistin und Filmemacherin Fathiyeh Naghibzadeh ihre Thesen zur Situation der Frauen im Iran. Sie sieht in der iranischen Variante der Scharia ein Instrument, Frauen zu einer festen „heiligen Institution“ des islamistischen Gottesstaates und seiner Ideologie zu machen, so dass diese gezwungen werden, selbst ein Teil des Systems zu sein, das sie unterdrückt.

Über die Referentin: Fathiyeh Naghibzadeh nahm 1979 selbst an den Frauendemonstrationen in Teheran teil und ging später ins Exil nach Berlin. Dort war sie als Co-Regisseurin an dem Film „Kopftuch als System – Machen Haare verrückt?“ über Bedeutung und Funktion des islamischen Kopftuchs beteiligt und veröffentlichte zuletzt Artikel über die Situation der Frauen im Iran.

3. Dezember 2008

Der Iran
Analyse einer islamischen Diktatur
und ihrer europäischen Förderer

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit
Dr. Stephan Grigat

Politikwissenschaftler an der Universität Wien,
Mitherausgeber des Sammelbandes
„Der Iran – Analyse einer islamischen Diktatur und
ihrer europäischen Förderer“ (Studienverlag 2008)

Mittwoch, 3.12.2008, 20 Uhr
Margarete Bieber-Saal, Ludwigstraße 34
(schräg gegenüber vom Uni-Hauptgebäude)

35390 Gießen

 

 

3. Dezember 2003

Geschichte des Antizionismus

Referent: Dr. Thomas Haury (Freiburg)

veranstaltet in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung

 

 

10. November 2003

Antisemitismus und Frauenbewegung

Referentin: Charlotte Kohn (Wien)

veranstaltet in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Gießen-Wetzlar

 

 

29. Oktober 2003

Antisemitismus - Zum Verhältnis von Ideologie und Gewalt

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Benz (TU Berlin)

veranstaltet in Kooperation mit der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung und der Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung zu Lich

 

 

27. Mai 2003

Antisemitismus und Literatur

Referent: Dr. Gerhard Scheit (Wien)

veranstaltet in Kooperation mit der Fachschaft 03 JLU und dem AStA der JLU

 

 

28. April 2003

Antijudaismus und Antisemitismus in der Aufklärung

Referentin: Dr. Gudrun Hentges (Universität zu Köln)

veranstaltet in Kooperation mit der Fachschaft 03 JLU und dem AStA der JLU

 

 

29. Januar 2003

Der Terrorist und die radikale Gemeinschaft. Ein Vergleich zwischen Nordirland und dem Baskenland

Referent: Prof. Dr. Peter Waldmann (Universität Augsburg)

veranstaltet in Kooperation mit dem Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen

 

 

23. Oktober 2002

"Kleiner Mann ganz groß" - Sozialpsychologie des Rechtsextremismus

Referent: Heribert Schiedel

Mitarbeiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes, Wien (DÖW)

 

Vortragsmanuskript

 

 

11. April 2002

Die aktuelle Lage Israels im Nahost-Konflikt

Referent: Yossef Levy

Erster Sekretär der Botschaft des Staates Israel

 

Presseberichte:

Gießener Anzeiger

Gießener Allgemeine